{"id":46,"date":"2013-12-17T14:06:51","date_gmt":"2013-12-17T12:06:51","guid":{"rendered":"http:\/\/jazzagent.de\/blogbuch\/?p=46"},"modified":"2014-01-07T19:15:17","modified_gmt":"2014-01-07T17:15:17","slug":"raetselhaftes-oldenburg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.blogbuch-oldenburg.de\/?p=46","title":{"rendered":"R\u00e4tselhaftes Oldenburg"},"content":{"rendered":"<p>geschrieben am 27.11.2012<\/p>\n<p>Nach so vielen virtuellen Wochen in Oldenburg und um Oldenburg herum, dachte ich eigentlich meine Gastgeber ein wenig zu kennen. Aber sie schaffen es dann doch immer wieder mich zu \u00fcberraschen. Im <a title=\"Oldenburger Lokalteil\" href=\"http:\/\/www.oldenburger-lokalteil.de\/\" target=\"_blank\">Oldenburger Lokalteil<\/a> las ich Folgendes: Lange musste die Lokalteilredaktion unruhig auf ihren St\u00fchlen herumhibbeln, bis jetzt endlich wieder eine Klootschie\u00dfer-Nachricht aus dem Harlingerland in die Redaktionsr\u00e4ume flatterte: \u201eDie Klootschie\u00dfer hoffen auf einen Winter mit Kahlfrost. Dann k\u00f6nnen n\u00e4mlich die ersehnten Feldl\u00e4nderk\u00e4mpfe zwischen Ostfriesland und Oldenburg \u00fcber die B\u00fchne gehen\u201c, hei\u00dft es im Anzeiger f\u00fcr Harlingerland. Eine Delegation reiste jetzt zum Vermessen an den diesj\u00e4hrigen Austragungsort Stollhamm: \u201eBei der Abnahme fanden die Delegierten nasse Kleiweiden mit teilweise noch langem Gras vor. Die Weide vor dem \u00dcberwerfen des Schwarzen Wegs erwies sich noch als holprig. Den Stollhammern stehen aber landwirtschaftliche Fahrzeuge bereit, um bei einsetzendem Frostwetter f\u00fcr optimale Feldkampfbedingungen zu sorgen.\u201c Soweit so unklar. Nat\u00fcrlich ist mir das Bo\u00dfeln bekannt, wenn auch nur virtuell. Die Klootschie\u00dfer sind aber offensichtlich ein eigenes V\u00f6lkchen: Die Klootkugel wird zwischen Zeigefinger, Mittelfinger und Daumen gehalten. Der Anlauf betr\u00e4gt ca. 20 Meter. Anfangs l\u00e4uft der Klootschie\u00dfer langsam an. In gleichm\u00e4\u00dfigen Schritten beschleunigt er seinen Anlauf. Der Wurfarm ist gestreckt und die Wurfhand zeigt in Wurfrichtung. Am Ende des Anlaufes springt der Werfer auf das Sprungbrett und dreht sich seitlich in eine Gr\u00e4tschstellung. W\u00e4hrend des Sprunges dreht er seinen Arm in eine schnell Kreisbewegung am K\u00f6rper entlang und wirft die Klootkugel (bzw. die Klootkugel wird aus der Hand geschleudert).<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.klootschiessen.de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.klootschiessen.de\/<\/a><\/p>\n<p>Trotzdem, so mein Verdacht, geht es den Friesen und Oldenburgern nicht nur darum ein Kugel zu schleudern und \u00fcber gefrorene Wiesen zu stapfen. Wikipedia (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klootschie%C3%9Fen\" target=\"_blank\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klootschie%C3%9Fen<\/a>) kl\u00e4rt auf: Da die Sportart im Winter ausge\u00fcbt wurde und in fr\u00fcheren Zeiten die Sportbekleidung aus Unterw\u00e4sche bestand, soll es Todesf\u00e4lle durch Lungenentz\u00fcndungen gegeben haben. Oftmals wurde w\u00e4hrend des Wettkampfes viel Alkohol konsumiert. Da es dann zwangsl\u00e4ufig zu ung\u00fcltigen W\u00fcrfen kommen musste, wurde oftmals sogar blutig gestritten. Dementsprechend wurde die Sportart gelegentlich durch die Obrigkeit verboten, aber letztendlich setzte sich das Klootschie\u00dfen immer wieder durch. An dieser Stelle bliebe eigentlich nur Asterix zu zitieren, wenn auch in abgewandelter Form: Die spinnen, die Oldenburger. Aber man soll nat\u00fcrlich seine Gastgeber nicht beleidigen, auch nicht virtuell oder im Scherz, und so w\u00fcnsche ich denn f\u00fcr den Wettkampf gegen die Friesen: \u201eL\u00fcch up un fleu herut\u201c (Hebe auf und fliege weit hinaus!).<\/p>\n<p>PS Ein Wurf im Video:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Opc6TlANixY\" target=\"_blank\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Opc6TlANixY<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>geschrieben am 27.11.2012 Nach so vielen virtuellen Wochen in Oldenburg und um Oldenburg herum, dachte ich eigentlich meine Gastgeber ein wenig zu kennen. Aber sie schaffen es dann doch immer wieder mich zu \u00fcberraschen. 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