{"id":77,"date":"2013-12-17T15:31:55","date_gmt":"2013-12-17T13:31:55","guid":{"rendered":"http:\/\/jazzagent.de\/blogbuch\/?p=77"},"modified":"2014-01-07T19:14:58","modified_gmt":"2014-01-07T17:14:58","slug":"lorbeerbaeume-und-plaggen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.blogbuch-oldenburg.de\/?p=77","title":{"rendered":"Lorbeerb\u00e4ume und Plaggen"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>geschrieben am 18.10.2012<\/p>\n<div>Nach dem sch\u00f6nen September sind wir genau zu der Zeit auf Gomera gewesen, in der hier in Deutschland das Grau die bestimmende Farbe wurde. Aber Nieselregen und Morgennebel verdarben mir die Laune nur kurz. Weil wir dann ja Richtung S\u00fcden flogen. Jetzt bei unserer R\u00fcckkehr ist der Himmel in Berlin blau, und auch f\u00fcr Oldenburg sagen die Onlinewetterdienste unglaublich 22 Grad f\u00fcr den Sonnabend voraus. \u00dcberhaupt, so lerne ich im Internet, h\u00e4tte ich gar nicht auf die Kanaren fliegen m\u00fcssen, sondern gleich in den Nordwesten fahren k\u00f6nnen. Die <a title=\"Website des Botanischen Gartens\" href=\"http:\/\/www.schwarzaufweiss.de\/deutschland\/oldenburg-reisefuehrer\/botanischer-garten.htm\" target=\"_blank\">Website des Botanischen Gartens<\/a> verr\u00e4t: \u201eDie Pflanzenwelt der Gebirgsformationen der Kanaren pr\u00e4sentiert man in Oldenburg ebenso wie die Flora S\u00fcdafrikas, zu der auch Aloearten wie Aloe marlothii z\u00e4hlen. Zur Flora der Kanaren geh\u00f6rt beispielsweise Kanarischer Beifu\u00df, die Kanaren-Kiefer und orangefarben bl\u00fchender Kanarischer Fingerhut. Auch die Pflanzen der Lorbeerw\u00e4lder kann man in Oldenburg bestaunen und muss nicht extra nach La Gomera fliegen.\u201c Hmm. Muss man nat\u00fcrlich nicht. Aber auch wenn die Lorbeerw\u00e4lder auf Gomera durch die schlimmen Br\u00e4nde im Sommer sehr gelitten haben, war das Staunen auf Gomera doch sehr sch\u00f6n. Auf der Seite des Botanischen Garten ist mir dann noch ein Wort aufgefallen, das dort mit gro\u00dfer Selbstverst\u00e4ndlichkeit benutzt wird: Plaggen. \u201eDer Botanische Garten liegt auf einer alten Ackerfl\u00e4che, die durch jahrhundertelange Plaggend\u00fcngung geschaffen wurde. Plaggen wurden in der Heide geschlagen und als Einstreu in den Stallungen benutzt. Angereichert mit dem Kot der Tiere wurde es dann als D\u00fcnger auf die Felder verstreut. Heute noch ist diese Art der D\u00fcngung in den oberen dunklen Bodenschichten zu sehen.\u201c Aber was sind das f\u00fcr Plaggen, die da \u201egeschlagen\u201c wurden? Ein Oldenburger Lorbeerbaum? Die Stiftung Naturschutzpark kl\u00e4rt auf: \u201eZur Zeit der Heidebauernwirtschaft wurden Heidepflanzen mit der Rohhumusauflage und einem durchwurzelten Mineralbodenanteil mit Hilfe der Plaggenhacke per Hand entnommen. Die dabei gewonnenen Heideplaggen wurden in die Schafst\u00e4lle ausgelegt, um sp\u00e4ter als D\u00fcnger auf die Ackerfl\u00e4chen verbracht zu werden. Als Plaggheide wurden die nahe am Hof gelegenen Fl\u00e4chen genutzt, da die Plaggen sehr schwer zu gewinnen und zu transportieren waren.\u201c <a href=\"http:\/\/www.stiftung-naturschutzpark.de\/index.htm?http:\/\/www.stiftung-naturschutzpark.de\/offenlandpflege.htm\" target=\"_blank\">http:\/\/www.stiftung-naturschutzpark.de\/index.htm?http:\/\/www.stiftung-naturschutzpark.de\/offenlandpflege.htm<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>geschrieben am 18.10.2012 Nach dem sch\u00f6nen September sind wir genau zu der Zeit auf Gomera gewesen, in der hier in Deutschland das Grau die bestimmende Farbe wurde. Aber Nieselregen und Morgennebel verdarben mir die Laune nur kurz. 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